20 000 Meilen unter dem Meer…


14.12. 2011:

So sind wir nun seit 7 Tagen unterwegs in der verfluchten Region zwischen Grad 39 und 40. Wir versuchten weiter nach Süden voran zu kommen und trieben immer weiter in die terra incognica – Region meiner Seekarten. Seit Generationen mieden Schiffe diese Passage und wir Irren hielten uns am Grund der Tiefsee dort auf. In einer Region, die noch nie zuvor ein menschliches Auge erblickt hatte: 20 000 Meilen unter dem Meer.

Doch sollte ich die Durchfahrt schaffen, so hatten wir fast einen Monat gespart. Die schnelle Strömung eines tiefgründigen Unterwasserstroms trieb uns vor sich her.

Schnell wie der Wind und hier unten war es egal ob oben die Passatwinde tobten. Wir wollten nur so schnell es geht zurück in unseren geheimen Heimathafen. Und das war angesichts unseres immer weiter schwindenen Proviants mehr als nötig.

Es war eisekalt hier unten. Der Druck liess die Streben meines Schiffes ächzen und heulen. Ich sass wie gebannt und schaute mir die vorbeiziehende Unterwasserwelt an.

Es war ein immer wieder erstaunlicher Anblick. Nie drang das Licht des Tages hier in diese Untiefen. Die Leuchten meines U-Bootes bestrahlten bizarre Felsformationen, unbekannte Fischarten und immer wieder trieben riesige Quallen an meinem Fenster vorbei.

Die Geräusche waren mehr als unheimlich: So still und doch schien man ein Pochen zu vernehmen. Die abgestandene Luft in meinem Führstand schrie nach mehr Sauerstoff. Aber bis dahin war es in wahrsten Sinne des Wortes noch ein weiter Weg.

Es schrappte an der Aussenwand. Wir streiften gerade eine riesige und wahrscheinlich auch uralte Korallenkolonie. Die zarten Tentakeln zuckten im Scheinwerferlicht und schienen nach mir zu greifen.

Dies war die Passage in der der Sage nach ein Schiff nach dem anderen verschwunden war. Legenden berichteten von Seeungeheuern, Nixen und all der Spökenkiekerei, die Seeleute so gern an Land zum besten geben.

Ich starrte in die unendliche Weite der Tiefsee als ich eine blitzschnelle Bewegung vor meinem Fenster wahrnahm. Erst dachte ich es sei ein Fisch, aber dann erkannte ich Arme und den Leib des unbekannten Wesens.

Ich erstarrte…  lief zum Fenster um näher zu kommen: Es gab keinen Zweifel. Zumindest der Teil der Legende war wahr! Ich sah eine Nixe, die in dem riesigen Seeanemonenfeld fast optisch verschwand. Sie sah bizarr und dabei überirdisch schön aus. Sie schien aus sich heraus zu leuchten.

Sie schwamm auf und ab und schien in den Anemonen zu spielen wie ein tollender Delfin. Ich konnte meinen Blick nicht losreissen. Schnell holte ich meine Kamera um dieses Wesen als erster Mensch des modernen Zeitalters auf Platte zu bannen. Sie nahm wohl das gleissende Licht meines Blitzgerätes wahr und schwamm noch näher an uns heran. Neugierig lunste sie durch das meterdicke Glas meines Schiffes.

Wunderschönes Wesen! Sie sah freundlich aus aber ich war mir der Gefahr wohl bewusst.

Sie winkte mir vorsichtig zu und legte ihre kleine weiße Hand an das Glas.

Auch wenn ich gewollt hätte, so wäre in dieser Tiefe ein Öffnen des Schiffes unmöglich gewesen.

Wir nahmen an Fahrt auf und ich lies dieses überirdische Wesen in ihrem Unterwassergarten allein zurück.

Ich sass noch Stunden wie verzaubert allein in meiner Kabine. Mein Stift flog nur so über das Papier und ich versuchte meine noch frischen Eindrücke fest zu halten.

Und so vertraue ich diesem Logbuch, das mich und mein Schiff in der Zeit weit überdauern wird meine Zeichnung der Tiefseenixe an.

Extrem frei nach Jules Verne 😉

Mermaid Outfit:

Boudouir– Sea Anemone Mermaid Dress

Hair: booN WMO003 hair platinum

Skin: al vulo– chen * waterdriad

Wimpern/lashes: LeLutka-2011 lashes/long/

Eyes: Augen: Poetic Colours: Black Swan bright

Steampunk-Outfit:

Dress/Kleid: Indyra Originals Couture: Sia: Ash

Boots/Stiefel: *Mayden Couture* – Alexia Boots (BC-Designer Circle)#19

Hair/Haare:/Wasabi Pills/ Brrree Mesh Hair – Faded

Monokel/Monocle: *+Crie Style+* KnightMare(L)

Hut/Top hat:Part of grim bros. on time dress

Skin: al vulo– miha * black claveage peach

Augen/Eyes:Poetic Colours: classic – broken string (l) dark

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